Das Gesundheitssystem der USA befindet sich zurzeit in einer Krise. Es geht um die Qualität der Versorgung von Millionen Amerikanern, um das finanzielle Wohl von Individuen und Arbeitgebern, die durch explosionsartig steigende Kosten in Engpässe geraten, und nicht zuletzt um die Stabilität der Budgets von Bundesstaaten und der Nation.
In Das Gesundheitswesen neu definieren zeigen der international anerkannte Strategieexperte Michael E. Porter und die Innovationsexpertin Elizabeth Olmsted Teisberg die grundlegenden und meist übersehenen Ursachen des Problems auf und machen überzeugende Vorschläge für Veränderungen.
Die Autoren argumentieren, dass Beteiligte des Gesundheitswesens miteinander wetteifern, um Kosten abzuwälzen, sich Verhandlungsmacht zu verschaffen und Leistungen einzuschränken statt Nutzen für die Patienten zu schaffen. Dieser Nullsummenwettbewerb findet auf der falschen Ebene statt – unter Krankenversicherungen, Netzwerken und Krankenhäusern – und nicht dort, wo er am wichtigsten wäre: bei der Diagnose, Behandlung und Vorbeugung bestimmter Krankheiten.
Trotz des Wettbewerbs zwischen diesen Systemen ist der Patientenversorgungszyklus schlecht koordiniert. Das zersplitterte System unterminiert sowohl die Effizienz als auch die Qualität der Ergebnisse. Das Gesundheitswesen neu definieren beschreibt ein bahnbrechendes Rahmenwerk für eine Neuordnung des Wettbewerbs im Gesundheitswesen basierend auf den Patientennutzen im gesamten Versorgungszyklus, von Vorbeugung und Diagnose bis hin zu Gesundung oder langfristigem Krankheitsmanagement. Mit spezifischen Empfehlungen für Krankenhäuser, Ärzte, Krankenversicherer, Arbeitgeber und Gesetzgeber zeigt dieses Buch, wie der Übergang zu einem nutzen- und ergebnisorientierten Wettbewerb möglich ist, der erstaunliche Verbesserungen von Qualität und Effizienz bedeutet.